die mineralogisch-petrographische abteilung und ihre sammlungen heute

Mit 1. November 2018 hatte die Abteilung einen Personalstand von 8 Bediensteten, davon 4 im wissenschaftlichen Dienst. Den aktuellen Mitarbeiterstand finden Sie hier.

 

Die Sammlungen weisen derzeit einen Gesamtbestand von rund 150.000 inventarisierten Objekten auf (die effektive Stückzahl ist natürlich wesentlich höher!). Etwa 15 % des Gesamtbestandes an Objekten ist ausgestellt und damit dem Besucher zugänglich (bei der Mineraliensammlung ist es sogar ein Fünftel des Bestandes, von der Meteoritensammlung sind ca. 8 % ausgestellt). Die dem Besucher zugänglichen Bestände verteilen sich auf die Schausäle I-V.

 

Die Bedeutung der Mineraliensammlung liegt vor allem in ihrer Reichhaltigkeit von Objekten aus Vorkommen des ehemaligen Staatsgebietes der Österreichisch-Ungarischen Monarchie und des alpinen Bereiches. Es sind aber auch viele "klassische" Lagerstätten Deutschlands, Rußlands, Englands, Italiens und anderer Länder vertreten. Vom heutigen breit gefächerten internationalen Mineralienangebot werden, entsprechend den eher in bescheidenem Ausmaß zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln, schwerpunktmäßig Mineralien aus Österreich, "Alpinparagenesen" weltweit, ausgewählte Pegmatitparagenesen (z.B. Pakistan, Afghanistan und Nepal), neue Edel- und Schmucksteine sowie Synthesen und manipuliertes Schmuckmaterial, neue Meteoritenfunde und -fälle und die Vervollständigung der Mineralsystematik im Neuzugang berücksichtigt.

 

Literatur