Pathologisch-anatomische Sammlung im "Narrenturm"

Aufgrund der verordneten Maßnahmen der Österreichischen Bundesregierung zur Eindämmung des Coronavirus (Covid-19) bleibt der "Narrenturm" voraussichtlich 6. Dezember 2020 geschlossen!
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Der sogenannte „Narrenturm“ ist ein bedeutendes Denkmal zur Geschichte der Krankenversorgung und der Medizin im ausgehenden 18. Jahrhundert. Gegründet wurde er 1784 für die Pflege von psychisch kranken Menschen. Das Gebäude ist denkmalgeschützt und heute im Besitz der Universität Wien. 1971 wurde hier das Pathologisch-anatomischen Bundesmuseum untergebracht, das 2012 als pathologisch-anatomische Sammlung im „Narrenturm“ in das Naturhistorische Museum Wien eingegliedert wurde. Das Gebäude wurde generalsaniert und 2020 mit einer Neuaufstellung der Schausammlung wiedereröffnet.


Adresse: Spitalgasse 2, 1090 Wien
 
Öffnungszeiten:
Mi:  10:00 – 18:00 Uhr
Do: 10:00 – 15:00 Uhr
Fr:  10:00 – 15:00 Uhr
Sa:  12:00 – 18:00 Uhr
 
Eintrittspreise
Normalpreis: 8,00 €
Ermäßigt: 6,00 €

Führung: 4,00 €
Sonderführung: 10,00 € + ermäßigter Eintrittspreis
 
Kombiticket mit NHM Wien: 15,00 €

Die Schausammlung kann selbstständig besichtigt werden. Zusätzlich finden regelmäßig Führungen, aber auch Führungen durch die Studiensammlung hinter den Kulissen statt.

Bitte beachten Sie, dass Foto- und Filmaufnahmen in der Schau- und Studiensammlung nicht gestattet sind!


Kontakt
E-Mail:

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Die pathologisch-anatomische Schausammlung des NHM Wien im „Narrenturm"

Die weltweit einzigartige Wiener pathologisch-anatomische Sammlung dient seit über 200 Jahren der Dokumentation und Erforschung von Krankheiten. 19 modern gestaltete Ausstellungsräume im Erdgeschoß des generalsanierten sogenannten „Narrenturms“ bieten einen Einblick in Krankheitslehre und Pathologiegeschichte. Im Zuge der Renovierung des denkmalgeschützten Gebäudes wurde die Dauerausstellung nun erstmals systematisch nach den Kriterien der Krankheitslehre aufgestellt. Diese hat das Ziel, die Inhalte der Sammlung nicht nur Ärzt*innen, Medizinstudierende oder Krankenpfleger*innen zu vermitteln, sondern auch Schüler*innen oder dem interessierten Laienpublikum.

Die Aufarbeitung des Themas hat sich an die vorgegebene Raumstruktur des „Narrenturms“ mit seinen ehemaligen Zellen angepasst und macht diesen Museumsbesuch einzigartig. Neben der Präsentation historischer Aspekte des „Narrenturms“ und der Krankheitslehre, wird auch auf aktuelle Krankheiten eingegangen.

Die Schauräume – gestaltet vom Wiener Architekten Martin Kohlbauer – bieten einen modernen Rahmen für die Darstellung sensibler Themen wie Krankheit und Tod. Das inhaltliche Konzept wurde gemeinsam mit Fachärzt*innen entwickelt und mit den Mitarbeiter*innen des NHM Wien umgesetzt. Die Präsentation wurde unter Berücksichtigung der aktuellen internationalen Richtlinien zum Umgang mit menschlichen Präparaten erstellt und verzichtet bewusst auf plakative Inszenierung.

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In den ersten fünf Räumen wird die Geschichte der Sammlung und der Pathologie selbst bis zur modernen Molekularpathologie im 21. Jahrhundert gezeigt. Eine alte Reiseapotheke aus dem 16. Jahrhundert sowie Objekte und Originallehrbücher aus dem 18. Jahrhundert veranschaulichen diesen Abschnitt der Geschichte. Die modernen Teilbereiche der Pathologie werden auch in einer interaktiven Station mit Vertiefung in die pathologische Histologie präsentiert.

In sechs weiteren Räumen werden Themen der allgemeinen Pathologie aufgerollt. Organübergreifende Krankheitsphänomene wie Entzündungen, Infektionen (mit Schwerpunkt auf Tuberkulose), Tumoren und äußeren und inneren Krankheitsursachen sind mit zahlreichen Präparaten der Sammlung veranschaulicht.
In den anschließenden sieben Räumen werden die Themen der speziellen, bzw. der Organpathologie präsentiert. Die Krankheiten der einzelnen Organsysteme werden etwa durch Feuchtpräparate oder Moulagen dargestellt. Lebensgroße Wandgrafiken erklären die anatomischen Grundlagen und Zusammenhänge. Gäste können einen Blick in den eigenen Körper werfen – anhand einer Augmented-Reality-Station.
 
Weitere Räume zeigen die Geschichte des „Narrenturms“ und geben anhand zweier interaktiver Stationen Einblicke in das Areal vor dem Bau des „Narrenturms“ wie auch dessen Nutzungsgeschichte. Neben einer Kunstinstallation aus den 1990er-Jahren und der erhaltenen historischen Schmiede werden drei Räume für regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen genutzt.
Eine besondere Neuheit in diesem Bereich ist auch der Museumsshop, der den Gästen einige besondere Andenken an den „Narrenturm“-Besuch ermöglicht.
Dieser Abschnitt des Gebäudes kann auch separat für Veranstaltungen gemietet werden.
 
Ziel dieser Ausstellung ist es, interessierten Besucher*innen mehr über Krankheitsbilder und deren Ursachen, Ausprägungen und Behandlungsmethoden zu vermitteln. Eingebettet in eine der umfangreichsten pathologische-anatomische Sammlungen der Welt im einzigartigen Ambiente des „Narrenturms“, wird der Ausstellungsbesuch zu einem eindrucksvollen Erlebnis.
 
 
Gestaltung der Ausstellung:
Projektleitung: Dr. Karin Wiltschke‐Schrotta
Fachliches Konzept: Univ. Prof. DDr. Walter Feigl, Eduard Winter
Ausarbeitung und Realisierung: Dr. Karin Wiltschke‐Schrotta, Eduard Winter, Verena Hofecker, Mag. Anatole Patzak, Roman Haselbacher, Hannes Steinzer, Charlotte Fuchs‐Robetin, Susanne Jurkovics, Judith Steinkellner, Mag. Andrea Stadlmayr, Mag. Maria Marschler, Bernhard Weinzinger, Bettina Voglsinger, Wolfgang Reichmann, Walter Hamp, Dr. Peter Sziemer, Mag. Gertrude Zulka‐Schaller, Elina Eder, Theresa Stadelmann, Fritz und Leopold
Österreicher, Medizinstudent*innen
Ausstellungsarchitekt: Mag. arch. Martin Kohlbauer, DI Laura Posadinu
Grafik: Rosemarie Hochreiter, NHM
Illustrationen: Rajeev Doshi, Ph.D., Medi‐Mation, Kenhub Grafiken
Ausstellungsbau: Fa. museom, Team NHM, Fa. Schumacher
Medientechnik: Reinhard Sainitzer, Fa. Humai
Wissenschaftliche Beratung: Univ. Prof. Dr. Renate Kain Ph.D., Univ. Prof. Dr. Walter Gebhart, Univ. Prof. Dr. Josef Auböck, Ao. Univ. Prof. DDr. Susanne Kircher MBA, Univ. Prof. Dr. Johannes Hainfellner, Dr. Wolfgang Pokieser, Dr. Christian Franke, Dr. Felicitas Oberndorfer, Dr. Andrea Beer
Dank an: die seit 2012 zuständigen Ministerien, die Österreichische Gesellschaft für Klinische Pathologie und Molekularpathologie, die Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie, die Medizinische Universität Wien, das Archiv der Universität Wien, die Österreichische Nationalbibliothek, das Archäologieservice Novetus, die Fa. Crazy Eye sowie an Brenda Baker Ph.D.
 
 
 
 
 
Geschichte des Areals

Am Ende der römischen Kaiserzeit (3. Jh. n. Chr.) lag das heutige Areal des „Narrenturms“ außerhalb des Legionslagers an der Limesstraße. Archäologische Grabungen im Zuge der Renovierungsarbeiten des „Narrenturms“ brachten ein Brandgrab mit Grabbeigaben dieser Zeit zutage.
 
Der heutige neunte Wiener Gemeindebezirk Alsergrund diente bereits im Mittelalter als Standort für Spitäler, die außerhalb der Wiener Stadtmauer gegründet wurden. In der „Siechenals“ gab es ab 1298 ein Lazarett, das später zum Contumazhof, einer Quarantänestation für Pestkranke, umgebaut wurde.
 
Gegenüber, in der Währinger Straße, entstand 1656 das Bäckenhäusl, ein Armenspital, und 1754 in der Boltzmanngasse das k. k. Militär-National Spital und das Spanische Spital.
 
Gleich benachbart bestand seit 1693 das Großarmen- und Invalidenhaus, welches 1784 zum Allgemeinen Krankenhaus von Wien umgebaut wurde. Die Spitäler der Umgebung wurden aufgelassen.
Dieses AKH wurde bis 1993 medizinisch genutzt, bevor es die Universität Wien als Universitätscampus adaptierte.
 

Der „Narrenturm“

Die „k. k. Irrenanstalt zu Wien“ im neu erbauten „Narrenturm“ wurde am 19. April 1784 eröffnet und war die erste Anstalt Europas, die ausschließlich zur Behandlung psychisch Kranker errichtet wurde. Architekt Josef Gerl errichtete den Bau nach den Vorstellungen von Kaiser Joseph II., welcher den „Narrenturm“ aus seinem Privatvermögen finanzierte. So gilt der Bau nicht nur als Manifest für den Klassizismus in Österreich, sondern auch als Zeugnis der josephinischen Aufklärung.
 
Das Rundgebäude war für eine psychiatrische Anstalt einzigartig. Der fünfstöckige Turm umfasst pro Stockwerk 28 Zellen und eine verbindende Sehne in der Mitte und hatte in seiner Ursprungsform auch ein zentral das Gebäude überragendes, hölzernes Oktogon am Dach, das von Joseph II. regelmäßig besucht wurde.
 
Schon in den 1820ern wurde eine Schließung des „Narrenturms“ überlegt, da der Bau für den Spitalsbetrieb ungeeignet war. Nach Umbauten 1857 wurde er noch bis 1866 als Anstalt für psychisch Kranke geführt. Danach wurden die Patienten in andere Anstalten am Bründlfeld oder in Ybbs übersiedelt.
 
Nach 1870 wurden im „Narrenturm“ Wirtschaftsräume des Allgemeinen Krankenhauses untergebracht. Ab 1900 wurden hier Dienstwohnungen für medizinisches und Pflegepersonal, Studierende und Bedienstete des AKH eingerichtet.
 
Seit 1971 ist das Pathologisch-anatomische Bundesmuseum dort untergebracht, das mit 1.1.2012 als pathologisch-anatomische Sammlung im „Narrenturm“ in das Naturhistorische Museum Wien eingegliedert wurde.
 
Das Gebäude selbst ist denkmalgeschützt und heute im Besitz der Universität Wien.
Im Zuge der Generalsanierung 2012 wurden zahlreiche Um- und Einbauten rückgeführt, sodass das jetzige Erscheinungsbild wieder dem ursprünglichen Zustand entspricht.
 
 
 
 
1796: Gründung der Sammlung
 
Die Idee zu einer Präparatesammlung in Wien hatte bereits Josef Pasqual Ferro (1753−1809), Sanitätsreferent und erster Stadtphysikus.
 
Der Arzt Johann Peter Frank (1745−1821), Direktor des Allgemeinen Krankenhauses, gründete schließlich 1796 das Pathologisch-anatomische Museum im neuen Pathologischen Institut. Er bestellte den Arzt Aloys Rudolph Vetter (1765−1806) zum unbesoldeten Prosektor und Konservator der Pathologischen Sammlung. Als Frank und Vetter 1804 Wien verließen, war man uneinig, zu welcher medizinischen Fachrichtung das Museum gehören soll.
 
Ab 1812 trat unter dem kaiserlichen Leibarzt Josef Andreas v. Stifft (1760−1836) eine umfassende Reglementierung des Gesundheitswesens in Kraft. Der Umgang mit Leichen im Wiener Allgemeinen Krankenhaus war genau festgelegt, ebenso die Akquisition der Präparate.
Es wurde bestimmt, dass „… im Krankenhaus, inclusive Gebär- und Irrenanstalt Verstorbene mit einer merkwürdigen Erkrankung vom pathologischen Prosektor im Beisein der Ärzte geöffnet werden müssen. Der Befund wird protokolliert, die Präparate werden für das pathologische Museum gesammelt und mit der Geschichte der Krankheit belegt.“
 
1812–1829: Laurenz Biermayer
 
Laurenz Biermayer (1778−1843) wurde 1812 pathologischer Prosektor am neugegründeten Institut für pathologische Anatomie, nahm die pathologischen Sektionen vor und verwaltete das Museum. 1813 begann er den bis heute geführten Museumskatalog.
1817 begann Biermayer mit der systematischen, bis heute durchgehenden Aufzeichnung der Obduktionsbefunde und erweiterte die Sammlung auf fast 4.000 Präparate. 1829 wurde er wegen Dienstvernachlässigung entlassen. Nachfolgender Leiter des Museums und der Prosektur war − bis zu seinem frühen Tod durch Tuberkulose − sein Assistent Johann Wagner (1800−1832).
 
1834–1874: Carl v. Rokitansky
 
Ab 1827 arbeitete Carl v. Rokitansky (1804−1878), zunächst als unbesoldeter Praktikant, ab 1832 als Leiter am Pathologisch-anatomischen Institut. Wegen des schlechten Zustands zahlreicher Präparate durch ungeeignete Alkoholkonservierung musste Rokitansky den Bestand auf 1.375 Stück reduzieren. Neben seinen Aufgaben als Ordinarius und Professor für Pathologie vermehrte er den Museumsbestand auf 4.833 Stück und legte einen neuen Katalog an.
 
Rokitansky ergänzte gezielt die Sammlung, die unerlässlich für Unterricht und Forschung war. Fast alle der in seinen wissenschaftlichen Arbeiten vorgestellten Präparate sind heute noch in der Sammlung erhalten.
Unter seiner Leitung wurde 1862 das neue Pathologische Institutsgebäude eröffnet, mit großen hellen Sälen für das Museum.
 
Rokitanskys Nachfolger
 
Carl von Rokitanskys Schüler Richard Heschl (1824−1881) wurde 1875 sein Nachfolger. Er erweiterte das Museum um viele Knochenpräparate, vor allem um Schädel. Johann Kundrat (1845−1893), ebenfalls Rokitansky-Schüler, wurde 1883 Ordinarius der Wiener Lehrkanzel und brachte einen Teil der Grazer Präparatesammlung mit. Sein Spezialgebiet waren Gehirnfehlbildungen, wie die Erstbeschreibungen von Porencephalie (seltener angeborener oder erworbener Defekt des Gehirngrundgewebes mit Ausbildung einer Zyste) und Arhinencephalie (das Fehlen des Riechhirns) 1882 zeigen.
 
Der Schwerpunkt seines Nachfolgers Anton Weichselbaum (1845−1920) war bereits die pathologische Histologie und Bakteriologie. Er beschrieb Mikroorganismen wie den sogenannten Weichselbaum-Diplococcus, Verursacher von Hirnhautentzündung.
 
1924 wurde Rudolf Maresch (1868−1936) Ordinarius für Pathologie; er ordnete das Museum neu und öffnete es für medizinisch interessierte Gäste. Ab 1929 führte Maresch die systematische Ordnung der Präparate nach den Prinzipien der allgemeinen und speziellen Pathologie ein. Von vielen Präparaten wurden auch histologische Befunde angefertigt.
 
1971 Umzug in den „Narrenturm“
 
Ab 1936 erweiterte Ordinarius Hermann Chiari (1897−1969) das Museum auf 14.000 Präparate. Die während des 2. Weltkrieges sicher im Keller verwahrte Sammlung wurde ab 1946 vom engagierten Kustos Karl Portele (1912−1993) nachkatalogisiert und neu aufgestellt. Er wandte dafür auch neue Präparationsmethoden an.
 
Aus Platzgründen musste 1971 die gesamte Sammlung innerhalb einer Woche in 14 Zellen des „Narrenturms“ übersiedelt werden. Die Sammlung wurde 1974 aus dem Allgemeinen Krankenhaus ausgegliedert und Karl Portele wurde Direktor des neuen pathologisch-anatomischen Bundesmuseums.
 
Ab diesem Zeitpunkt trennten sich die Wege zwischen pathologisch-anatomischem Institut und pathologisch-anatomischem Bundesmuseum.
 
Als Bundesmuseum war es nun leicht, andere Lehrsammlungen von Wiener Spitälern sowie nationale und internationale Sammlungen einzugliedern. Der Bestand wuchs auf fast 50.000 Objekte einschließlich medizinhistorischer Geräte.
Die pathologisch-anatomische Sammlung gilt heute als weltweit größte Sammlung pathologischer Präparate.
 
Die Sammlung heute
 
Präparatesammlungen sind in der medizinischen Lehre nach wie vor wichtiges Anschauungsmaterial. Der didaktische Wert liegt in der Vielfalt der dokumentierten Krankheiten und den zahlreichen heute bei uns nicht mehr vorkommenden Ausprägungsformen. Ein Teil der Sammlung wurde auch öffentlich zugänglich gemacht.
 
Karl Porteles Nachfolgerin, die Ärztin Beatrix Patzak (Direktorin von 1993−2013), öffnete die Sammlung im „Narrenturm“ mit einem zeitgemäßen Führungs- und Veranstaltungsprogramm. Der wissenschaftliche Wert der Sammlung spiegelt sich in zahlreichen Forschungsprojekten wider. Durch den technologischen Fortschritt in Diagnostik und Genetik gewinnen auch die historischen Präparate an Bedeutung für die aktuelle Forschung.
 
2012 fand eine Eingliederung des Bundesmuseums in das Naturhistorische Museum Wien statt. Diese war mit der vertraglichen Auflage einer Generalsanierung des Gebäudes verbunden.
 
Ausführender Architekt der Renovierungsarbeiten des gesamten Gebäudes war Thomas Kratschmer. Die Umgestaltung des Erdgeschosses für die neue Schausammlung erfolgte gemeinsam mit Architekt Martin Kohlbauer, der auch die Innenarchitektur der neu gestalteten Ausstellungsräume entwickelte.
 

  
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