Vigie Cratère - Mögliche Impaktkrater von zu Hause entdecken


Vermutlich wurde die Mehrzahl der Krater mit einem Durchmesser von mehr als 6 km bereits entdeckt, aber dutzende Krater mit einem Durchmesser zwischen 1 und 6 km und einige hunderte Krater mit einem Durchmesser von weniger als 1 km könnten noch entdeckt werden.


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Über die "Vigie-Cratère"-Plattform kann die Welt der Impaktkrater entdeckt und Wissenschafter*innen geholfen werden, die Geschichte von Kollisionen extraterrestrischer Objekte mit der Erde besser zu rekonstruieren.

Mehrere Wissenschafter*innen und Hobbyforscher*innen haben in den letzten Jahren anhand von Satellitenbildern mögliche Impaktkrater identifiziert. Dafür gibt es bereits mehrere Datenbanken. Um all diese Strukturen untersuchen zu können, müssen umfangreiche Feldforschungskampagnen organisiert werden. Das Projekt "Vigie-Cratère" bietet Bürger*innen dank eines neuen Suchvorgangs, der auf topografischen Daten basiert - dem sogenannten „schattierten Relief“ - die Möglichkeit, selbst auf Kratersuche zu gehen.
Dieses zeigt kreisförmige Vertiefungen, die auf normalen Satellitenbildern nicht sichtbar sind.

Die Plattform findet man unter: www.vigie-cratere.org


Alle Interessierten - von Schüler*innen bis hin zu professionellen Wissenschafter*innen.

Das Projekt läuft ohne zeitliche Begrenzung.


An dem Projekt kann online mitgemacht werden (www.vigie-cratere.org).
Interessierte können Satellitenbilder und topografische Daten vergleichen und damit mögliche Impaktkrater identifizieren. So können Erkenntnisse über die Strukturen der Krater erweitert werden.
Personen, die in der Nähe einer solchen Landschaftsform wohnen, können zum Beispiel Fotos hochladen und den Bereich beschreiben. Die Plattform bietet auch die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmer*innen auszutauschen und die gesammelten Daten sowie die vorläufigen Ergebnisse zu diskutieren.

Stellen Sie eine Verbindung zur Plattform (www.vigie-cratere.org) her und die Jagd kann beginnen.

Dr. Ludovic Ferrière
Naturhistorisches Museum Wien
Mineralogisch-Petrographische Abteilung
ludovic.ferriere@nhm-wien.ac.at

  
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