geschichte

Die Anfänge der Sammlung lassen sich bis ins Jahr 1748 zurückverfolgen. Damals erwarb Maria Theresias Gemahl Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen vom Florentiner Universalgelehrten Johann Ritter von Baillou die damals bedeutendste Naturaliensammlung der Welt. In der Wiener Hofburg fand die rund 30.000 Objekte umfassende Sammlung ihre erste Heimat.
Durch wissenschaftliche Grundlagenforschung wurde die Sammlung in der Folge laufend ergänzt. Nach dem Tod des Kaisers verfügte Maria Theresia die Neuaufstellung der mittler- weile ins Staatseigentum übergebenen Sammlung in zwei neu erbauten Sälen vor der Hofbibliothek am Augustinergang. 1836 begann Paul Maria Partsch aus diesen Beständen eine Geologisch-Paläontologische Sammlung thematisch aufzubauen.
Mit der Eröffnung des k.k. Naturhistorischen Hofmuseums am 10. August 1889 gelangte die Sammlung als eigene Abteilung in den durch Gottfried Semper und Carl von Hasenauer zwischen 1871 und 1881 errichteten Prunkbau an der Ringstraße.
Weltweit anerkannte Wissenschaftler wie Eduard Suess, Moriz Hörnes, Theodor Fuchs, Franz Wähner und Julius Pia waren an der Geologisch-Paläontologischen Abteilung tätig.