Die Bibliotheken des Naturhistorischen Museums in Wien gehen auf Sammlungen der Habsburger aus dem 18. Jahrhundert zurück und umfassen derzeit etwa 500.000 Titel, von denen 50.000 dem historischen Bestand vor 1900 zuzurechnen sind.
Entsprechend den Arbeitsschwerpunkten der wissenschaftlichen Abteilungen erstreckt sich die Ankaufs- und Sammeltätigkeit auf die Gebiete Anthropologie, Botanik, Mineralogie und Petrologie, Geologie und Paläontologie, Prähistorie, Speläologie und Zoologie.
Die Bibliotheksbestände sind in zentralen, öffentlich zugänglichen Fachbibliotheken sowie in dezentralen Handbibliotheken der wissenschaftlichen Sammlungen des Museums untergebracht. Es sind Präsenzbibliotheken mit Kopiermöglichkeit. Die Zoologische Hauptbibliothek und die der Geologisch-Paläontologischen Abteilung werden von Bibliothekaren betreut, alle übrigen von Wissenschaftlern und Mitarbeitern des Hauses.
Die Bibliotheken stellen einen ebenso wertvollen wie unverzichtbaren Arbeitsbehelf für die am Hause arbeitenden Spezialisten dar, sind aber auch externen Fachleuten, Studenten und interessierten Laien zugänglich. Durch die Bibliotheksleitung wird auch der Katalog der Zeitschriftentitel aktualisiert sowie der Schriftentausch organisiert und die Fernleihe abgewickelt.
Sie erreichen die Bibliotheken und die Bibliotheksleitung über den Seiteneingang des Naturhistorischen Museums, Burgring 7, 1010 Wien. Die Bibliotheken der Abteilung für Karst- und Höhlenkunde sowie der Abteilung für Ökologie sind über Mariahilfer Straße 2, 1060 Wien erreichbar.
Die Öffnungszeiten sind in den einzelnen Bibliotheken unterschiedlich geregelt. Wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Bibliotheksbetreuer für Auskünfte über Öffnungszeit und Lage der Bibliotheken innerhalb des Hauses.
