spielplan

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Zusätzlich zu den öffentlichen Terminen können auch eigene Vorstellungen in verschiedenen Sprachen gebucht werden.
Alle Infos dazu hier

Das neue digitale „Fulldome“-Planetarium im Naturhistorischen Museum Wien - seit Ende September 2014 in Betrieb - befindet sich im Saal 16 im Hochparterre.  Die Planung und Integration in die bestehenden Räumlichkeiten wurde von  Architekt DI Rudolf Lamprecht vorgenommen und erfolgte mit Zustimmung des Bundesdenkmalamtes. Es umfasst 61 Sitzplätze und 1 Rollstuhlplatz. Die vorführende Person steuert die beiden hochauflösenden Videoprojektoren an den Rändern der Kuppel von einem Schaltpult oder einem Tablet aus.

Die Bilder werden auf eine 8,5 m durchmessende Innenkuppel projiziert; die Kuppelhülle ist nach außen hin schallisoliert. Die Fulldome-Technologie erlaubt das Angebot eines variationsreichen Programmes: So können zum einen in Live-Shows alle bekannten astronomischen Objekte  - ohne geozentrische Beschränkung und vielseitiger als dies bei optomechanischen Projektoren der Fall ist – dargestellt werden. Es ist zum Beispiel möglich, zum Mond zu fliegen, durch die Saturnringe, zu entfernten Nebeln, Exoplaneten oder sogar an den Rand des Milchstraßensystems – und das alles wissenschaftlich exakt. Filme und Bilder können integriert werden, Live-Streaming verschiedenster Datensätze (z.B. aktuelle Bilder der Sonne in verschiedenen Wellenlängenbereichen) ist ebenfalls möglich.

Weiters ist es möglich, mit dem Digitalen Planetarium mit einer großen Auswahl an Fulldome-Filmen zu den verschiedensten, in Ergänzung zum Naturkundemuseum stehenden, Themen zu zeigen – zum Beispiel aus den Bereichen der Astronomie, der Biologie, der Prähistorie, der Paläontologie und viele andere mehr. Hier finden Sie kurze Inhaltsangaben zum aktuellen Programmangebot.

Die Kosten des Planetariums beliefen sich auf etwas über 1,5 Mio € und wurden zum größten Teil aus der Erbschaft eines Gönners des NHM Wien, Oskar Ermann (1924 – 2011), finanziert.
Im selben Raum wie das Planetarium befindet sich eine neue Hands on-Station, der „Vision Globe“, auf dem erdwissenschaftliche Themen und Ansichten von Himmelskörpern in räumlicher Form dargestellt werden können. Die dreidimensionale Wiedergabe der Erde auf diesem Globus vermittelt ein völlig neuartiges Erlebnis, das nur mit der Sicht eines Astronauten verglichen werden kann. Über einen Touchscreen kann der Betrachter verschiedene Inhalte - z.B. zu Klimaprozessen, Kontinentalverschiebung und anderen erdgeschichtlichen Entwicklungen - auswählen und den Globus rotieren lassen.

An einer Wand des Saals 16 befindet sich ein Sternenhimmel, in dem per Namenseintrag die „Sternpatenschaften“ des Hauses festgehalten sind.

 

Karten bei der Besucherkassa, beim Infostand in der Eingangshalle und online erhältlich.