fische

Die wissenschaftliche Fischsammlung des Naturhistorischen Museums umfasst rund eine Million Exemplare und zählt damit weltweit zu den bedeutendsten Einrichtungen ihrer Art. Nur ein Promille der Bestände kann in der Schausammlung ausgestellt werden.

 

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saal 25 - knorpelfische (chondrichthyes): hans-hass-saal der haie

Die Attraktion des Saales ist eine freistehende Großvitrine mit 40 Haien (Selachii), Rochen (Batoidea) und Chimären (Chimaeriformes) - die größte ihrer Art in Europa, raffinierte Lichteffekte simulieren eine Unterwassersituation - die Haie scheinen durch den Saal zu schießen. Auf Knopfdruck lässt sich jedes Tier herausleuchten. Regelmäßige „virtuelle Führungen“ vermitteln Wissenswertes zum Thema Haie. Die angrenzenden Vitrinen sind der Biologie der Knorpelfische gewidmet. Ausgewählte Objekte wie ein angebissenes Surfbrett und ein Hainetz illustrieren die von Missverständnissen geprägte Beziehung zwischen Mensch und Hai.

 

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saal 26 - knochenfische (osteichthyes)

 

die magie des originals

Nachgemachtes aus Kunststoff mögen andere erfinden - wir haben die echten Sachzeugen, wir haben die Originale! Denn unsere Präparate sind Originale: originale Präparationskunstwerke, originale historische und naturhistorische Belege. Hundert und hunderte Jahre alte Objekte legen beredtes Zeugnis vergangener Epochen ab, künden vom Geist der Forscher und Forscherinnen, von ihren Erfolgen, aber auch Irrtümern.

 

Sie sind darüber hinaus unverzichtbares Demonstrationsmaterial zum sinnlichen Begreifen von Natur, zum Lernen an und mit der Natur. Auftrag der Gesellschaft an das Museum ist es, diesen Schatz zu bewahren, mit ihm zu arbeiten, ihn zugänglich zu machen.

So wurden in den letzten Jahren über fünfzig historische, aber auch einige jüngere Hai- und Rochenpräparate aufwändig restauriert bzw. neue angefertigt und werden seit 2005 im Saal 25 präsentiert. Darunter finden sich Sammelstücke von den legendären Expeditionen der österreichischen Marine wie der Schwarzspitzenriffhai, präparatorische Bravourleistungen wie etwa der Spiraldarm und Gustostückerln aus der Fischskelettsammlung, z. B. der erstaunliche "Keksausstecher"-Schädel. Ferner der aufregende "Basilisken"-Fund und andere Höhepunkte: ein rekordverdächtiger Riesen-Ammenhai, der vermutlich größte bekannte Japanische Wobbegong, der geheimnisvolle Krausenhai - Urbild so mancher Seeschlangen-Mythe - oder der ungewöhnliche und rare Nasenhai, den noch niemand jemals in freier Wildbahn fotografieren konnte.

Erleben auch Sie die Magie des Originals!

 

ausgewählte Objekte aus der Schausammlung