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Ausgrabung im Gräberfeld Hallstatt

Die Ausgrabung am weltberühmten Hallstätter Gräberfeld hat in diesem Jahr bereits im Juni begonnen. Unter der Leitung des Direktors der Prähistorischen Abteilung Dr. Anton Kern war bis Anfang August ein Team am Langmoosbach im Hallstätter Hochtal im Einsatz.

Untersucht wurden bronzezeitliche Siedlungsreste, im Speziellen mehrere derzeit noch nicht näher bestimmbare Holzlagen. Dabei handelt es sich um mehrere Rundhölzer mit charakteristischen Bearbeitungsspuren. Sie scheinen Teile eines im Boden eingetieften  Bauwerkes zu sein. Ob es sich dabei um ein weiteres Surbecken handelt, wie sie im Hochtal mehrfach belegt sind, oder um eine andere Konstruktion ist nach dem derzeitigen Kenntnisstand nicht zu entscheiden. Durch Analyse des Holzes konnte allerdings bereits einen Datierung um 1200 v. Chr. nachgewiesen werden. Diese Datierung wurde übereinstimmend durch Dendrochronologie als auch durch eine 14C-Analyse gesichert.


(A. Kern - C. Löw)
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