Pressemitteilungen 2021

Mittwoch, 20. Oktober 2021

„KinoSaurier. Fantasie & Forschung“ – Die neue Sonderausstellung im NHM Wien ist eröffnet!

Die neue Ausstellung „KinoSaurier. Fantasie & Forschung“, die in den Sonderschauräumen des NHM Wien gezeigt wird, wurde am 19. Oktober 2021 von Vizekanzler Mag. Werner Kogler feierlich eröffnet und ist bis 18. April 2022 zu sehen. Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Landesmuseum Hannover entstanden und thematisiert Dinosaurier, die zwar seit 66 Millionen Jahren ausgestorben sind, jedoch fixer Bestandteil der Kinogeschichte sind.
Freitag, 15. Oktober 2021

Austrian EOSC Mandated Organisation offiziell gegründet – ein Meilenstein für Open Science

„Das ist ein weiterer wichtiger Schritt für Österreich und zeigt, wie fortgeschritten wir in der Diskussion um Open Science sind“, freut sich Stefan Hanslik, BMBWF, einer der treibenden Kräfte hinter der European Open Science Cloud (EOSC), einem Prozess an welchem Österreich seit Anfang an engagiert ist. Das Bekenntnis zu den Grundsätzen von EOSC wurde in Wien, während der österreichischen EU Präsidentschaft, in der „Vienna Declaration on the European Open Science Cloud“ festgelegt. Die Austrian EOSC Mandated Organisation ist nun der nächste Meilenstein nach dem Launch der European Open Science Cloud, der am 3. November 2018 an der Universität Wien vollzogen wurde. Paolo Budroni, TU Wien, Koordinator der Initiative, ergänzt: „Jetzt hat sich die gemeinsame Arbeit um den Aufbau arbeitsfähiger Strukturen gelohnt, und die echte Arbeit kann nun beginnen.“
Mittwoch, 13. Oktober 2021

Bier und Blauschimmelkäse schon vor 2.700 Jahren auf dem Speiseplan

Ein Forscherteam unter der Leitung von Eurac Research und dem Naturhistorischen Museum Wien gewinnt einzigartige Einblicke in die komplexen Ernährungsgewohnheiten der europäischen Urgeschichte und die Geschichte der Käseproduktion durch die Untersuchung von menschlichen Exkrementen aus dem Salzbergwerk Hallstatt. Die Studienergebnisse wurden heute, am 13. Oktober, im renommierten Fachmagazin Current Biology veröffentlicht.
Mittwoch, 06. Oktober 2021

Einladung zur Presse-Präsentation: Das neue Plateosaurus-Skelett im NHM Wien

Im Rahmen der kommenden Sonderausstellung „KinoSaurier. Fantasie & Forschung“ (ab 20. Oktober 2021) wird erstmals das neu präparierte Skelett eines 210 Millionen Jahre alten Plateosauriers im NHM Wien präsentiert. Das Skelett des sechs Meter langen Sauriers besteht zu 60% aus Originalknochen, die fehlenden Teile wurden mittels 3D-Scan ergänzt. Mittwoch, 6. Oktober 2021, um 10.30 Uhr.
Dienstag, 05. Oktober 2021

Einladung zur Pressekonferenz: „KinoSaurier. Fantasie & Forschung“ Sonderausstellung von 20. Oktober 2021 bis 18. April 2022

Dinosaurier sind seit 66 Millionen Jahren ausgestorben, und doch „wissen“ wir alle, wie diese Urzeitriesen ausgesehen haben. Aber wie sind die Bilder in unseren Köpfen entstanden? Filme wie „Jurassic Park“, „Familie Feuerstein“ oder „King Kong“ haben unsere Vorstellung von Dinosauriern geprägt. Entsprechen sie dem Stand der Forschung? Und wie haben sie sich im Laufe der Zeit verändert? Die neue Ausstellung „KinoSaurier. Fantasie und Forschung“ gibt Antworten.
Freitag, 01. Oktober 2021

Deck 50 – der neue Wiener Ort für Wissenschaftskommunikation im NHM ist eröffnet

Mit dem Deck 50 eröffnete das Naturhistorische Museum Wien gestern Abend einen einzigartigen Innovations- und Experimentierraum als neue Plattform für Wissenschaftskommunikation. Das Deck 50 wurde zusammen mit dem Ars Electronica Future Lab konzipiert und bietet Raum für inspirierenden Austausch zwischen Forschenden und Besucher*innen in einem modernen, kommunikationsfördernden Ambiente, in dem die Zusammenhänge zwischen Forschung und Gesellschaft sichtbar und erlebbar gemacht werden sollen.
Freitag, 17. September 2021

Aquaworld Austria: Naturhistorisches Museum Wien präsentiert die Forschung zu Elritzen

Bis 19. September 2021 findet am Maria-Theresien-Platz vor dem Naturhistorischen Museum Wien „Aquaworld Austria“ in Form einer Roadshow statt. Die Fischart der Elritzen und die Forschung der Wissenschaftler*innen des NHM Wien dazu werden hier präsentiert.
Donnerstag, 16. September 2021

„Dunkelheit und Licht“ – Die Lange Nacht der Museen im Naturhistorischen Museum Wien

Am Samstag, 2. Oktober 2021, findet von 18.00 Uhr bis 01.00 Uhr die „ORF Lange Nacht der Museen“ statt. Auch das NHM Wien ist dabei, dieses Jahr mit einem umfangreichen Programm zu den Themen Dunkelheit und Licht und ihre Auswirkungen auf Mensch und Natur.
Montag, 13. September 2021

Einladung zur Pressekonferenz: „Deck 50“ – Der neue Ort für Wissenschaftskommunikation am NHM Wien

Am Donnerstag, 30. September 2021, um 10.30 Uhr lädt das Naturhistorische Museum Wien zur Presse-Präsentation des Deck 50 ein.
Dienstag, 07. September 2021

Einladung zur Pressekonferenz: Neuaufstellung der pathologisch-anatomischen Sammlung des NHM Wien im Narrenturm

Am Dienstag, 7. September 2021, um 10.30 Uhr lädt das NHM Wien zu einer Presse-Präsentation der Neuaufstellung der pathologisch-anatomischen Sammlung für Journalist*innen ein.
Freitag, 03. September 2021

Symposium zum 80. Geburtstag von Prof. Dr. Bernd Lötsch

Das Naturhistorische Museum Wien lädt zum wissenschaftlichen Symposium anlässlich des 80. Geburtstags von Prof. Dr. Bernd Lötsch, Generaldirektor des NHM Wien von 1994 bis 2009, ein. Das Symposium findet am Dienstag, 14. September 2021, ab 11.00 Uhr im Vortragssaal des Museums statt.
Mittwoch, 01. September 2021

„Archäologie am Berg 2021“ in Hallstatt: Welterbe bewahren, erforschen und sichtbar machen

Das Naturhistorische Museum Wien und die Salzwelten Hallstatt laden am Samstag, 18. und Sonntag, 19. September 2021 von 10.00 bis 17.00 Uhr zur öffentlichen Veranstaltung „Archäologie am Berg“ zur Präsentation der Forschungsarbeit in der NHM Wien-Außenstelle in Hallstatt in der Alten Schmiede ein.
Mittwoch, 25. August 2021

Globale Klimakatastrophe der Triaszeit: Fossil-Fundstelle in Niederösterreich gibt tiefe Einblicke in die Erdgeschichte Österreichs

Über 6.000 einzigartige Fossilien der alpinen Triaszeit wurden von NHM Wien-Paläontologen Alexander Lukeneder und Paläontologin Petra Lukeneder von der Universität Wien untersucht. Die Überreste sind Zeugen einer der größten Umweltkatastrophen der Erdgeschichte, der „Karnischen Krise“. Diese Phase zeichnet sich durch einen Klimawandel vor 233 Millionen Jahren aus, der zu einem gigantischen weltweiten Massensterben in den Meeren des Erdmittelalters führte. Die Ergebnisse wurden nun erstmals publiziert (Scientific Reports).
Donnerstag, 19. August 2021

NHM Wien: Rotstirnige Dolchwespe wieder in Österreich nachgewiesen

Die Rotstirnige Dolchwespe (Megascolia maculata) ist mit bis zu 4,2 cm Körperlänge die größte Wespenart Europas. In Österreich wurden vereinzelte Exemplare in Wien und Niederösterreich Ende des 19. Jahrhunderts gefunden, die in der wissenschaftlichen Sammlung des Naturhistorischen Museums aufbewahrt sind. Seit 1893 konnte die Wespenart in Österreich nicht mehr nachgewiesen werden und galt somit seit mehr als 100 Jahren als verschollen.
Dienstag, 10. August 2021

Naturhistorisches Museum Wien und Brasilianisches Wissenschaftsministerium unterzeichnen Memorandum of Understanding zur Stärkung der wissenschaftlichen Kooperation

Das Naturhistorische Museum Wien besitzt spätestens seit der Expedition von 1817 bis 1821 eine enge Verbindung zu Brasilien. Durch diese und zahlreiche bis heute durchgeführte Expeditionen und Forschungskooperationen befinden sich in den Beständen des Museums eine große Anzahl von bedeutenden naturwissenschaftlichen Objekten und Zeichnungen. Durch diese Sammlungsbestände und deren Beforschung besteht bis heute eine enge Verbindung zu Brasilien.
Montag, 26. Juli 2021

Die ältesten Haizähne Österreichs geben Hinweis auf eine globale Klimakrise vor 325 Millionen Jahren

Die stete Drift der Kontinente formt nicht nur Gebirgszüge, sondern hat auch großen Einfluss auf die Tierwelt im Meer. Als die beiden Superkontinente Euramerika und Gondwana in Äquatornähe zu kollidieren begannen, bildete sich zwischen den Landmassen ein tropischer Küstensaum. Diese Lebensräume, deren geologische Reste heute in den karnischen Alpen stecken, brachten die ältesten Haie Österreichs hervor.
Mittwoch, 07. Juli 2021

Der Sommer im Naturhistorischen Museum Wien

„Infotainment – Information & Unterhaltung“ sind im Juli und August ist im Museum großgeschrieben: in Form einer Rallye führt die „Tierische Rätseltour“ durch die Schausäle des Naturhistorischen Museums. Parallel beschäftigt sich die Lebensmittel-Check-Rallye und das Ferienspiel „Lebensmittel-Check“ mit der Sonderausstellung „Ablaufdatum. Wenn aus Lebensmitteln Müll wird“. Bei den beliebten Führungen „Über den Dächern Wiens“ dürfen Besucher*innen wieder die Aussicht über die Stadt genießen.

Montag, 05. Juli 2021

Verleihung des Österreichischen Umweltzeichens an das Naturhistorische Museum Wien

Am 5. Juli 2021 wurde das Österreichische Umweltzeichen von Bundesministerin Leonore Gewessler und Staatssekretärin Andrea Mayer an das Naturhistorische Museum Wien verliehen.
Montag, 28. Juni 2021

Fossiler Schatz im Naturhistorischen Museum Wien entdeckt: neue Meereskrokodile aus der frühen Kreidezeit

Alte Sammlungen sind immer für Überraschungen gut! Wissenschafter des Naturhistorischen Museums Wien, des Naturkunde-Museums Bielefeld, der Polnischen Akademie der Wissenschaften, des Instituts für Geological Engineering aus Tschechien und der School of GeoSciences aus England entlocken fossilen Zähnen von kreidezeitlichen Urkrokodilen neue Erkenntnisse.
Mittwoch, 16. Juni 2021

Vortrag und Filmvorführung „TASTE THE WASTE“ mit Valentin Thurn und anschließender Podiumsdiskussion

Der bekannte Dokumentarfilmer Valentin Thurn ist am Samstag, den 26. Juni 2021, zu Gast im NHM Wien, wo noch bis Herbst die Sonderausstellung „Ablaufdatum. Wenn aus Lebensmitteln Müll wird“ zu sehen ist. Auf der Suche nach den Ursachen der Lebensmittelverschwendung hatte Valentin Thurn ungewöhnliche Begegnungen an nicht alltäglichen Orten und machte die Problematik des „food waste“ öffentlich.
Mittwoch, 09. Juni 2021

ABOL-BioBlitz: Biodiversität erkennen & erhalten für Bürger*innen Untersuchung der Artenvielfalt gemeinsam mit Biolog*innen

An den Wochenenden im Juni und Juli können interessierte Bürger*innen an den sogenannten „Tagen der Artenvielfalt“ mit Artenkenner*innen zusammenfinden, um innerhalb eines Tages die Biodiversität eines Gebietes zu erfassen. Heuer finden die „Tage der Artenvielfalt“ auf der Wiener Donauinsel, im Biosphärenpark Wienerwald, im Biosphärenpark Nockberge, in der Pfundser Tschey in Tirol, sowie im Nationalpark Hohe Tauern statt. An all diesen Orten nimmt auch das Naturhistorische Museum Wien mit der Initiative ABOL (Austrian Barcoding of Life) teil, die alle Tiere, Pflanzen- und Pilzarten in Österreich genetisch erfasst und daraus ein digitales Bestimmungsbuch erstellt.
Montag, 31. Mai 2021

Restitution einer Conchilien-Sammlung, die 1941 unrechtmäßig an das Naturhistorische Museum Wien kam, an das Stift Göttweig in Niederösterreich

Das Naturhistorische Museum Wien gibt am 31. Mai 2021 eine Sammlung von Conchilien (Weichtierschalen), die im 19. Jahrhundert in den naturkundlichen Sammlungen des niederösterreichischen Benediktinerstiftes Göttweig angelegt worden war und 1941 unrechtmäßig an das Wiener Museum kam, an das Benediktinerstift Göttweig zurück.
Dienstag, 25. Mai 2021

Am 26. Mai 2021 feiert das Gründungsstück der Wiener Meteoritensammlung, der Meteorit von Hraschina, seinen 270. Geburtstag

Am 26. Mai 1751 um 18 Uhr wurde ein Feuerball über Hrašćina, einem Ort in der Nähe der heutigen kroatischen Hauptstadt Zagreb, sichtbar. Man hörte die Geräusche einer Explosion. Ein heller Meteor war aus einer Entfernung von bis zu 100 km zu sehen. Zwei Eisenklumpen, einer von 39,8 kg und ein kleinerer von 9 kg, wurden geborgen. Obwohl es zahlreiche Augenzeugen und eine Reihe von Berichten über „vom Himmel fallende Steine“ gab, weigerten sich die meisten Gelehrten, an den außerirdischen Ursprung von Meteoriten zu glauben.
Freitag, 21. Mai 2021

Neue Studie: Mensch folgenreicher als Asteroiden-Impakt!

Eine internationale Studie unter Beteiligung des Naturhistorischen Museums in Wien zeigt die dramatische Auswirkung des Menschen auf die Süßwassersysteme der Erde.
Dienstag, 18. Mai 2021

Umweltarchiv Hallstätter See: Bislang tiefste Sediment-Bohrung gelungen

Die steinzeitliche Besiedlungs- und Salzbergbaugeschichte im Alpenraum ist bis heute nicht vollständig geklärt. Ebenfalls fehlen oftmals belastbare Daten zu Umwelt- und Klimaveränderungen oder meteorologischen sowie geologischen Extremereignissen der damaligen Zeit, um Umwelt-Mensch-Umwelt-Wechselwirkungen zu verstehen.
Freitag, 07. Mai 2021

Pressefahrt nach Hallstatt: 7.000 Jahre Salz – oder doch noch älter? Sedimentschichten am Boden des Hallstätter Sees geben Einblicke in die älteste Kulturlandschaft

Das interdisziplinäre Hipercori(n)g-Hallstatt-History (H3)-Projekt bringt auf dem Hallstätter See eine neu entwickelte Bohrplattform zum Einsatz. Das internationale Team aus Forscher*innen der Universität Innsbruck, des Naturhistorischen Museums Wien, des Geoforschungszentrums Potsdam und der Universität Bern möchte die Klima- und Umweltgeschichte des Inneren Salzkammerguts über die letzten 10.000 bis 12.000 Jahre erschließen.
Mittwoch, 28. April 2021

Das Naturhistorische Museum Wien öffnet wieder seine Tore!

Nach dem vierten Lockdown aufgrund der Pandemie öffnet das NHM Wien wieder seine Tore. Ab Montag, 03. Mai 2021, sind die Dauerausstellungsräume im Hochparterre und im 1. Stock sowie die von der Öffentlichkeit sehr gut angenommene Sonderausstellung „Ablaufdatum. Wenn aus Lebensmitteln Müll wird“ wieder zu sehen. Das NHM Wien begrüßt seine Gäste täglich außer Dienstag von 9:00 bis 18:30 Uhr.
Montag, 26. April 2021

Massensterben, Sumpfwälder und fliegende Fische von Lunz. Neues Projekt des Naturhistorischen Museums Wien erforscht Massensterben vor 233 Millionen Jahren in Niederösterreich

Ein internationales Team um den NHM Wien-Paläontologen Dr. Alexander Lukeneder erforscht in den kommenden zwei Jahren eine der größten Umweltkatastrophen der Erdgeschichte. Ein weltweiter Klimawandel führte vor 233 Millionen Jahren zu einem gigantischen Massensterben in den Meeren des Mesozoikums. Die unter dem Namen „Karnische Krise“ bekannte Phase kann auch bei Lunz am See beobachtet werden.
Dienstag, 20. April 2021

Naturhistorisches Museum in 3D: 3D-Modelle von Museumsobjekten jetzt online verfügbar

Das Naturhistorische Museum Wien geht einen weiteren Schritt in die dritte Dimension: Ab jetzt können Objekte des Museums auf der webbasierten Plattform Sketchfab digital und in 3D aus neuen Perspektiven betrachtet werden. Im Rahmen eines Forschungsprojekts werden laufend weitere Objekte aus Schaubereich und Sammlungen gescannt.
Donnerstag, 15. April 2021

Erster Österreichischer Welterbetag: 7.000 Jahre Salz in Hallstatt

Der 18. April steht seit 1982 weltweit als „International Day of Monuments and Sites“ bzw. “World Heritage Day” im Zeichen des UNESCO-Welterbes und soll auf die Einzigartigkeiten des gemeinsamen Kultur- und Naturerbes der Welt aufmerksam machen.
Dienstag, 13. April 2021

Beckenboden mitverantwortlich für die Evolution der menschlichen Geburtsprobleme

Im Gegensatz zu den meisten anderen Primaten sind menschliche Neugeborene im Vergleich zur Breite des mütterlichen Geburtskanals sehr groß, was zu einem hohen Risiko sowohl für das Baby als auch die Mutter werden kann. Warum der menschliche Geburtskanal im Laufe der Evolution nicht breiter geworden ist, um dieses Risiko zu minimieren, wird seit langem intensiv diskutiert. Eine neue Arbeit im Wissenschaftsjournal PNAS, deren eine Hauptautorin die mit der Säugetiersammlung des NHM Wien assoziierte Forscherin Dr. Nicole Grunstra ist, hat sich jetzt dem Trade-Off zwischen Stützungs- und Geburtsfunktion des Beckenbodens bei der Evolution des menschlichen Beckens gewidmet.
Donnerstag, 08. April 2021

Pollenwespen-Gattung Quartinia produziert Seide, um ihre Nester in Wüstengebieten zu verfestigen

Eine neue Forschungsarbeit von Wissenschaftlerinnen des NHM Wien in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Stuttgart über die Pollenwespen-Gattung Quartinia beschreibt die Fähigkeit der Weibchen, ihre Nester durch den Einsatz von selbst produzierter Seide als Bindemittel im Sand zu bauen und so in Wüstengebieten zu überleben. Die Quartinia-Arten kommen vor allem rund um das Mittelmeer und im südlichen Afrika vor und verbinden beim Nestbau Sandkörner und Seidenfäden miteinander. So stabilisieren sie ihre Nester und können sogar in losem Sand nisten.
Dienstag, 06. April 2021

Tigerhai-Angriff vor 14.5 Millionen Jahren endete tödlich für steirische Seekuh

Forscher*innen des NHM Wien identifizierten ein einzigartiges fossiles Skelett einer Seekuh. Bei den Untersuchungen wurden neben Biss-Spuren an den Knochen der Seekuh auch Zähne eines Tigerhais entdeckt. Was erzählen uns diese Fossilien über das Leben vor 14.5 Millionen Jahren?
Dienstag, 30. März 2021

„Naturhistorisches“: Das Magazin des NHM Wien in neuem Gewand – für alle Menschen, die Natur lieben.

Das traditionsreiche, vierteljährliche Magazin des Naturhistorischen Museums wird nun in neuem Design gelauncht: „Naturhistorisches“ ist der neue Titel der Publikation und bringt Leser*innen die Ausstellungen, Forschungen und Menschen des Museums näher.
Freitag, 26. März 2021

Das Naturhistorische Museum koordiniert das Projekt ABOL österreichweit für weitere drei Jahre

Die österreichweite Initiative ABOL (Austrian Barcode Of Life, www.abol.ac.at) startet in die dritte Phase. Angesichts der aktuellen Biodiversitätskrise hat die Verfügbarkeit von Biodiversitätsdaten enorme Bedeutung erlangt. ABOL koordiniert nicht nur die genetische Erfassung der in Österreich vorkommenden Tier-, Pflanzen- und Pilzarten mittels DNA-Barcoding, sondern engagiert sich auch in europäischen und globalen Projekten zur Erfassung der Biodiversität. Die ABOL-Koordination wird für die nächsten drei Jahre weiterhin vom Bundeministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung finanziert.
Mittwoch, 24. März 2021

Osterferien im Naturhistorischen Museum: Eier-Suchen für die ganze Familie

Ostern im Museum ist auch im Rahmen der Covid-19-Regelungen möglich: in Form einer Rallye führt ein Eiersuch-Spiel durch die Schausäle des Museums. Parallel beschäftigt sich die Lebensmittel-Check-Rallye mit der Sonderausstellung „Ablaufdatum. Wenn aus Lebensmitteln Müll wird“.

Mittwoch, 17. März 2021

„Gefährliche Fauna“ – Datenbank für mehr Sicherheit im Auslandseinsatz Forschungsprojekt von Bundesheer und Naturhistorischem Museum Wien

Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz sind oft unerwarteten Gefahren ausgesetzt. Neben militärischen Risiken warten auch andere, unvorhergesehene Bedrohungen auf die Streitkräfte im Ausland – genauer gesagt Tiere – als potentielle Gefahrenquelle.
Freitag, 12. März 2021

AVISO: „Gefährliche Fauna“ – ein gemeinsames Projekt von Bundesheer und Naturhistorischem Museum Wien

Am Mittwoch, 17. März 2021, präsentieren das Österreichische Bundesheer und das Naturhistorische Museum Wien das gemeinsame Projekt „Gefährliche Fauna“. Dieses setzt sich zum Ziel, Soldatinnen und Soldaten in internationalen Einsatzgebieten bestmöglich über potentielle Gefahren durch die Tierwelt und notwendige präventive Maßnahmen und Verhaltensweisen zu informieren und die unterschiedlichen Tierarten oder -gruppen in einer Datenbank zur Verfügung zu stellen.
Montag, 08. März 2021

Fossilfinder: Neue App für das Citizen Science-Projekt des Naturhistorischen Museums Wien

Für das erdwissenschaftliche Citizen Science-Projekt „Fossilfinder“ haben NHM Wien-Paläontologe Dr. Alexander Lukeneder und SPOTTERON eine neue App entwickelt: Bürgerwissenschaftler*innen können nun über die interaktive Karten-App ihre Funde und relevante Orte eintragen, klassifizieren und sich untereinander vernetzen.
Freitag, 05. März 2021

Zum Internationalen Frauentag: Das NHM Wien – von Frauen geprägt

Das Naturhistorische Museum Wien nimmt den Internationalen Frauentag am 8. März 2021 zum Anlass, seine weibliche Seite zu zeigen: Seit 2020 hat das Museum erstmals eine Frau an der Spitze! Gemeinsam mit ihr sind 152 Dienstnehmerinnen in dem Forschungsmuseum beschäftigt. Auch frühere Forscherinnen werden durch einen neuen Schwerpunkt vor den Vorhang geholt.
Freitag, 26. Februar 2021

Naturhistorisches Museum Wien und WWF Österreich gemeinsam für den Artenschutz

Der 3. März steht ganz im Zeichen des Artenschutzes. Denn mit dem von den Vereinten Nationen initiierten Tag des Artenschutzes (World Wildlife Day) soll zum einen das öffentliche Bewusstsein für dieses Thema in den Vordergrund gerückt, zum anderen an die Unterzeichnung des Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES (engl. Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) am 3. März 1973 erinnert werden.
Mittwoch, 24. Februar 2021

Asteroidenstaub im „Dinosaurier-Killer“ Krater gefunden

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von vier Wissenschaftlern des Naturhistorischen Museums Wien und der Universität Wien berichtet über die Entdeckung von Meteoriten-Staub in Bohrproben aus dem Chicxulub-Impaktkraters in Mexiko. Dieser Fund ist das letzte Stück im Puzzle nach der Entdeckung von meteoritischen Spuren in Gesteinen der Kreide-Paläogen-Grenze vor etwa 40 Jahren, das zur Erklärung des Massensterbens durch einen Asteroideneinschlag führte.
Montag, 22. Februar 2021

Naturhistorisches Museum Wien und die Evolution: Vor genau 150 Jahren, am 24. Februar 1871, erschien „Die Abstammung des Menschen“ von Charles Darwin

Das Naturhistorische Museum Wien macht zu diesem Anlass auf enge Bezüge seines Gründungsintendanten Ferdinand von Hochstetter (1829–1884) und der revolutionären Theorie von Charles Darwin (1809–1882) aufmerksam und möchte bei der zukünftigen Neugestaltung der Schausäle die verschiedenen evolutiven und co-evolutiven Prozesse noch deutlicher sichtbar machen. In Zukunft sollen die Mechanismen der Evolution im Museum noch mehr erleb- und erlernbar werden: die – genetische – Variabilität als Voraussetzung für Diversität und Evolution sowie Selektionsfaktoren, die auf heutige Verteilung von Arten wirken und diese auch zukünftig beeinflussen. Dabei spielen nicht nur Klima und Tektonik eine Rolle, sondern auch beispielsweise kompetitives oder kooperatives Verhalten oder die Co-Evolution mit Krankheiten und Parasiten.
Dienstag, 16. Februar 2021

Wüstenfische „under cover“ – neu entdeckte Vielfalt auf der arabischen Halbinsel

Das Landschaftsbild des Oman ist geprägt durch ausgedehnte Wüstenlandschaften und karge, trockene Hochgebirgsketten. Hört man von neu entdeckten Süßwasserfischen, denken wohl die wenigsten an den Wüstenstaat im Südosten der arabischen Halbinsel. Studien des Naturhistorischen Museums Wien belegen nun, dass die Fisch-Vielfalt in dieser trockenen Region bisher unterschätzt wurde.
Dienstag, 09. Februar 2021

Valentinstag und Wiedereröffnung nach dem Lockdown im Naturhistorischen Museum Wien

Ab sofort ist das NHM Wien wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Zu sehen ist die neue Sonderausstellung „Ablaufdatum. Wenn aus Lebensmitteln Müll wird“, die im vergangenen Herbst auf großes Interesse beim Publikum stieß. Geöffnet sind alle Dauerausstellungsräume im Hochparterre und im 1. Stock, wo im Saal 27 eine neue Vitrine zum Thema Artenschutz mit dem Schwerpunkt auf Reptilien eingerichtet wurde. Als Special zum Valentinstag bietet das NHM Wien eine Online-Führung zum Liebesleben im Tierreich sowie zur Erotik in der Urgeschichte an. Seien Sie ab Sonntag, 14. Februar 2021, um 11:00 Uhr mit Ihrem Schatz dabei!
Dienstag, 19. Januar 2021

Neuer Bereich zum Thema Artenschutz im Naturhistorischen Museum Wien

Eine neu gestaltete Vitrine im ersten Stock des NHM Wien behandelt die dringliche Thematik des Artenschutzes mit Fokus auf Reptilien. Schlangen und viele andere Reptilien werden zur Gewinnung von Leder verwendet. Häufig handelt es sich dabei um Wildfänge – obwohl die meisten Schlangenarten streng geschützt sind. Der neue Ausstellungsbereich soll zur Aufklärung über den Schutz dieser Arten beitragen.
Dienstag, 12. Januar 2021

Neue Publikation über die Wissenschaft von „Citizen Science“ veröffentlicht

Am 12.01.2021 wurde das Buch „The Science of Citizen Science“ open access bei Springer veröffentlicht, zu dem über 100 Autorinnen und Autoren aus 22 Ländern beigetragen haben, darunter auch über zehn aus Österreich. Erste Herausgeberin ist die Generaldirektorin des NHM Wien, Dr. Katrin Vohland. Das Buch spannt einen Bogen von der Definition des Citizen Science-Begriffs über deren Beitrag in den verschiedenen Wissenschaftsbereichen, ethische und zukunftsorientierte Aspekte, die Zusammenarbeit mit professionellen Forscherinnen und Forschern bis hin zur Schnittstelle mit der Politik.
  
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