Internationale Ausstellungsbeteiligungen

 

Der kalte Blick. 
Letzte Bilder jüdischer Familien aus dem Ghetto von Tarnów

21. Oktober 2020 bis 11. April 2021
In der Stiftung "Topographie des Terrors" in Berlin.

 

Eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors, der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und des Naturhistorischen Museums Wien.

Ende 1941 entwickelten zwei Wiener Wissenschaftlerinnen ein Projekt zur „Erforschung typischer Ostjuden“. Mit „kaltem Blick“ fotografierten sie im März 1942 in der deutsch besetzten polnischen Stadt Tarnów mehr als hundert jüdische Familien, insgesamt 565 Männer, Frauen und Kinder. Von diesen überlebten nur 26 den Holocaust und konnten später davon berichten. Erhalten geblieben sind die Bilder und Kurzbiografien der Ermordeten.  

Die Ausstellung dokumentiert zum einen das ehrgeizige Vorgehen der beiden Wissenschaftlerinnen. Zum anderen erzählt sie vom Leben der Juden in Tarnów vor 1939 und von deren Ermordung unter deutscher Herrschaft – exemplarisch für die Verfolgung und Vernichtung hunderter jüdischer Gemeinden in dem von Deutschen beherrschten und terrorisierten Polen.
 

Begleitend zur Ausstellung finden mehrere Vorträge im Auditorium des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors statt.

Die Eröffnung des Ausstellung findet am Dienstag, 20. Oktober 2020, um 19:00 Uhr via Livestream statt.

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Archiv:

200 Soorten Groen

Wertvolle Zeichnungen und teilaquarellierte Bilder des „Natural History Painters“ Ferdinand Lucas Bauer (1760 – 1826) aus dem Archiv für Wissenschaftsgeschichte sowie ein von Bauer zwischen 1801 und 1804 in Australien gesammeltes Schnabeltier sind als Leihgaben des NHM Wien von 02.02. bis 12.05.2019 in der Ausstellung "200 kinds of green. Botanical art of Franz and Ferdinand Bauer/ 200 soorten groen" im Teylers Museum zu sehen.


Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf den von Ferdinand Lucas Bauer verwendeten Farbcode, bei dem der Farbe Grün über 200 Zahlen zugeordnet sind. Jede Zahl entspricht dabei einer Farbe oder Farbnuance.
Die Abteilung Archiv für Wissenschaftsgeschichte am NHM Wien ist seit Jahren in das Austellungsprojekt des Teylers Museum involviert und lieferte neben den Leihgaben auch fachliche Beratung.

Das Teylers Museum ist das älteste Museum der Niederlande und eines der ältesten Museen Europas, es wurde 1778 in Haarlem (Niederlande) als Museum für Natur-, Kunst- und Technikgeschichte gegründet. Das Gebäude am Fluss Spaarne lag ursprünglich hinter dem Wohnhaus des Textilfabrikanten und Bankiers Pieter Teyler van der Hulst, der kinderlos war und testamentarisch verfügte, sein Vermögen solle für die Förderung von Kunst und Wissenschaft verwendet werden.


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Der Kurator der Ausstellung, Terry van Druten, vor einer Vitrine mit Leihgaben des NHM Wien (Foto: M. D. Riedl)
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Ferdinand Lucas Bauer, Platypus/Schnabeltier Bleistift/Graphitstift, Australien 1801 – 1804 (Foto: M. D. Riedl)

 

„Dead Images“ - Eine Ausstellung und ein Forschungsprojekt über menschliche Schädelsammlungen, ethnographische Fotos und die Ethik von Ausstellen, Wissenschaft und Kunst

28.06. bis 25.08.2018
Edinburgher Kunsthochschule ECA, Hauptgebäude, 74 Lauriston-Platz, EH3 9DF Edinburgh, UK
 

An der Anthropologischen Abteilung des NHM in Wien wird eine Sammlung von ca. 40.000 menschlichen Skelettresten verwahrt – in Glasschränken, nummeriert und inventarisiert: ein Raster stillen Daseins, eine Struktur der Ordnung und Logik.

Im Zentrum dieses langgestreckten Schranksystems befindet sich eine Holztür, die in einen Raum führt, in dem die mehr als 50.000 Bilder umfassende Fotosammlung der Abteilung verwahrt wird.

Die Immensität dieser beiden Sammlungen und ihre räumliche Verbindung sind nicht unbedeutend: Sie symbolisiert die Verknüpfung von Fotographie und anthropologischer Forschung – und ihre gleichlaufende und wechselseitig sich beeinflussende Entwicklung.

Das Projekt „Dead Images“ sucht die ethischen, historischen, politischen, kulturellen, wissenschaftlichen und ästhetischen Implikationen dieser Sammlungen zu erschließen.


© Tal Adler, 2012
© Tal Adler, 2012
„Dead Images“ ist ein langfristiges Projekt, das mehrere Aktivitäten einschließt: fortlaufende wissenschaftlichen und künstlerischen Forschung, eine Wanderausstellung, einen Universitätskurs, eine Konferenz, öffentliche Präsentationen und eine Reihe von Workshops (in Universitäten und Museen). Die Ausstellung (die am 28.6.2018 am Edinburgh College of Art eröffnet wurde) ist um die ethischen Herausforderungen konzipiert, die bei der Betrachtung eines (sehr großen) Fotos, welches das schwierige Vermächtnis der zwei Wiener Sammlungen – körperliche Reste und Fotografien – thematisiert, aufgeworfen werden.

Die Fotografie ist ein Kompositbild eines etwa 30 m langen Archivschrankes der Anthropologischen Abteilung, in dem menschliche Schädelreste verwahrt werden. Dieser Sammlungsbestand ist – sammlungshistorisch gesehen – von besonderer Bedeutung, da hier die menschlichen Schädel, beginnend mit den ersten Inventarnummern bis zur Nummer 8.549 verwahrt werden. Der Schrank, wie auch seine Fotografie, portraitiert die ersten 100 Jahre des wissenschaftlichen Sammelns von Schädeln sowie die Theorien, die – unterstützt von kolonialen Strukturen – d.ie Rassen- und Evolutionsforschung motivierten[1]. In diesem Bild wird indirekt auch die fotografische Sammlung der Anthropologischen Abteilung angesprochen, die sich in einem Raum hinter der prominent erscheinenden Holztür befindet.
 
Tausende von anthropometrischen Fotografien von Kriegsgefangenen, Indigenen in den Kolonien und Opfern von Holocaust enthaltend, wirft die optische und architektonische Einbeziehung dieser Fotosammlung[2] in die Schädelsammlung und die Verschränkung von fotografischem und wissenschaftlichem Rassismus und Gewalt tiefgreifende Fragen über die Vergegenständlichung von Leben und Tod dieser Menschen auf.
Das "Dead Images"-Team mit Francesca Lanz und Jacopo Leveratto, vor einem Test-Print für die Ausstellung, Edinburgh College of Art, November 2017, © Tal Adler, 2017
Das "Dead Images"-Team mit Francesca Lanz und Jacopo Leveratto, vor einem Test-Print für die Ausstellung, Edinburgh College of Art, November 2017, © Tal Adler, 2017
[1] Der sammlungshistorisch älteste Schädel, der in diesem Archivschrank verwahrt wird, stammt aus den 1820er Jahren, der letzte in diesem „Schaukasten“ (Inventarnummer 8549) wurde um 1930 inventarisiert (bisher sind ca. 24.000 Objekte inventarnummernmäßig erfasst).
 
[2] In dem Raum hinter dieser im Foto sichtbaren Tür war früher das Fotolabor untergebracht. Es wurde vom Direktor der Abteilung in der Nazi-Zeit, Josef Wastl, einem frühen Mitglied der NSDAP in Wien begründet. Wastl, dessen Forschungsinteresse auf „Rassenuntersuchungen“ ausgerichtet war, hat nicht nur Schädel von Opfern des Holocaust angekauft, sondern dieser Fotosammlung tausende von Fotos von Holocaustopfern und Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges hinzugefügt.
2012 hat der Künstler Tal Adler auf der Basis von mehr als hundert hochauflösenden Bildern, die mit der unkonventionellen 'multiperspektivischen Panoramamethode“ aufgenommen wurden, ein detailreiches fotografisches Bild dieses Archivschranks in natürlicher Größe angefertigt. Das Ergebnis ist ein 30 Meter langes, 3 Meter hohes Panorama, das den Schrank und die beiden darin verwahrten Kollektionen und ein Jahrhundert des schwierigen Erbes porträtiert. Dieses Panorama ist bislang noch nicht ausgestellt worden. Es wurde als Teil einer Ausstellung konzipiert, welche die  Wirkungen dieser zwei Sammlungen und ihrer Bedeutung zu verschiedenen, manchmal entgegengesetzten, Perspektiven untersuchen wird: aus der Sicht der NaturwissenschafterInnen, die menschliche Reste untersuchen; aus der Sicht der Menschen, von deren Vorfahren Überreste und Fotografien in solchen Sammlungen verwahrt werden; aus der Sicht von Wissenschafts- und FotohistorikerInnen; aus der Sicht von MuseologInnen; aus der Sicht von KünstlerInnen, die mit und über menschliche Reste arbeiten und aus dem Blickwinkel einer breiteren Öffentlichkeit, die häufig von der Existenz solcher Sammlungen nichts weiß und normalerweise in die Debatte über ihr Schicksal nicht einbezogen wird.

Mit dem Fortschritt unserer Recherchen für diese Ausstellung mussten wir uns als Forschungs- und KuratorInnen-Team von „Dead Images“ vermehrt mit ethischen Überlegungen im Hinblick auf das Ausstellen des Schädelschrank-Panoramafotos im öffentlichen Bereich befassen: Reproduziert das Foto von Schädelreihen über Schädelreihen die Objektifizierung der Toten? Sollte solch eine Fotographie im Wissen um die Unmöglichkeit, sich die Erlaubnis der Toten zu sichern, gezeigt werden? Ohne Möglichkeit der Zustimmung, übt dieses Vorgehen und die geplante Ausstellung eines solchen Fotos symbolische Gewalt auf jene aus, die die Reste ihrer Vorfahren in der Sammlung wissen? Machen wir uns mitschuldig indem wir ungleiche (neo)koloniale Kräfteverhältnisse replizieren und ausnutzen?

Allmählich haben sich diese Fragen und unsere reflexive Aufmerksamkeit als Schlüsselelemente bei der Entwicklung und Gestaltung der Ausstellung herauskristallisiert, in denen Erzählungen und verschiedene Perspektiven das große Panorama hinterfragen, entschleiern und kontextualisieren. Was das Panorama selbst betrifft – dieses ist in der Ausstellung gleichzeitig präsent und nicht-präsent: Es ist zwar in natürlicher Größe vorhanden, allerdings auf der Rückseite einer Konstruktion montiert, die sich in der Mitte der Ausstellungsfläche befindet und beim Eintreten in diesen Raum zunächst nicht sichtbar ist. Seine Präsenz wird zunächst durch eine Reihe von filmischen Installationen, die die BesucherInnen von dieser Seite aus über den Aufbau und Inhalt in Kenntnis setzen sollen, definiert und angekündigt.
Tal Adler fotografiert die Schädel-Vitrinen für das lebensgroße Panorama aus verschiedenen Perspektiven, Naturhistorisches Museum Wien, Mai 2012. © Michael Zupraner, 2012
Tal Adler fotografiert die Schädel-Vitrinen für das lebensgroße Panorama aus verschiedenen Perspektiven, Naturhistorisches Museum Wien, Mai 2012. © Michael Zupraner, 2012
Mit diesen Filmabschnitten gehen wir auf die verschiedenen Perspektiven der beiden Sammlungen und die Ausstellung selbst ein. Die Filme basieren auf unserer Beschäftigung mit den Projekt-Interessensgruppen: Personen, Organisationen und Institutionen, die mit der Tragweite solcher Sammlungen befasst sind und sich auf diese auswirken. In einem dieser Filmabschnitte beziehen sich die Sprecher beispielsweise ganz unterschiedlich auf das Panorama, sehen es positiv, missbilligen oder hinterfragen es.  

Sie beziehen sich auf die Anwesenheit/Abwesenheit des Lebens im (scheinbar) toten Material der Knochen und stellen es den Besuchern der Ausstellung frei, sie zu besichtigen oder davon Abstand zu nehmen. Andere Filmabschnitte nehmen Bezug auf die aktuellen Forschungsmethoden und den zukünftig möglichen Erkenntnisgewinn aus solchen Sammlungen, auf verschiedene religiös, spirituell und kulturell determinierte Begräbnissitten, auf Repatriierungsanfragen und historische Gerechtigkeit sowie auf die Rolle und Verantwortung der Fotografie und Kunst in Bezug auf Rechtsverletzungen in der Vergangenheit und ihrer hoffnungsvollen Versöhnung.

Das Panorama selbst zwar zuerst unsichtbar, jedoch nicht völlig unzugänglich. Wenn sich die BesucherInnen aktiv dafür entscheiden, es zu besichtigen, können sie sich durch einen definierten Durchgang auf die andere Seite begeben und sich mit dem Panorama konfrontieren. Dort werden sie keine weiteren Videos, Hör- und andere Texte, andere Fotografien, Sitzgelegenheiten oder andere kuratorische Elemente finden. Kameras und Mobiltelefone sind verboten. Wenn BesucherInnen die Ausstellung verlassen, können sie jemanden finden, um über die Ausstellung zu sprechen, ein Raum mit Forschungsmaterial und interaktiven Stationen wird ihnen erlauben, ihre Erkenntnisse zu vertiefen und zu vermitteln, indem sie ihre persönlichen Ansichten den bereits ausgestellten hinzufügen.

"Dead Images" wird von einem interdisziplinären Team entwickelt und kuratiert, das im TRACES Projekt zusammenarbeitet (gefördert wird dieses Projekt vom EU- Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizon 2020“, Bewilligungsnummer 693857). Es handelt sich um eine der insgesamt fünf TRACES „Creative coproductions“ (CCP). Unser Projekt bildet CCP4:

Tal Adler – artist and researcher, Humboldt University of Berlin. http://www.carmah.berlin/people/adler-tal/

Linda Fibiger – lecturer in Human Osteoarchaeology, University of Edinburgh. http://www.ed.ac.uk/history-classics-archaeology/about-us/staff-profiles

John Harries – teaching Fellow in Social Anthropology, University of Edinburgh. http://www.sps.ed.ac.uk/staff/social_anthropology/harries_john

Joan Smith – artist and printmaker, lecturer in Art, director of Undergraduate Studies, Edinburgh College of Art.  http://www.eca.ed.ac.uk/school-of-art/joan-smith

Anna Szöke – art historian, Phd candidate (anthropology), Humboldt University of Berlin http://www.carmah.berlin/people/szoke-anna/

Maria Teschler-Nicola – Human biologist and anthropologist, former director of the Anthropological Department at the Vienna Natural History Museum. http://www.nhm-wien.ac.at; https://en.wikipedia.org/wiki/Maria_Teschler-Nicola

* Previous funding from the Austrian Research Fund (FWF / PEEK) has enabled some the project’s conceptualisation and research, under the artistic-research projects MemScreen (2011-2012; AR 96-G21) and Conserved Memories (2013-2015; AR 212).

Tal Adler, gemeinsam mit Linda Fibiger, John Harries, Joan Smith, Anna Szöke, Maria Teschler-Nicola, Ola Wojtkiewicz, Francesca Lanz and Jacopo Leveratto

„Dead Images“ ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem komplexen und umstrittenen Vermächtnis von menschlichen Schädelsammlungen, die in öffentlichen Einrichtungen Europas aufbewahrt werden. Sie datieren entweder in die Gegenwart (rezent Sammlungsteile; in Wien sind das insgesamt etwa 10% des Sammlungsbestandes) oder eine (prä)historische Epoche. Mit dem forcierten Anlegen von Kollektion von Überresten von Toten begann man während des 19. und frühen 20. Jahrhundert, als Wissenschaftler sich mit der Ausarbeitung der Idee von menschlichen Unterschieden durch vergleichende Schädelstudien zu befassen begannen. Große Teile der Wiener Sammlung stammen aus benachbarten Regionen (und sind oft aus (prä)historischer Zeit), andere stammen von Schlachtfeldern oder wurden aus Gräbern indigener Völker ohne Zustimmung und bei Verletzung des lokalen Glaubens bezüglich der Heiligkeit der Toten und der Verehrung für Vorfahren erbeutet. Wir leben mit diesem Vermächtnis, es befindet sich in unseren Städten. Häufig ist es verborgen, aber es ist mit uns. "Dead Images", die von Tal Adler in Zusammenarbeit mit einem Team von KünstlerkollegInnen, HistorikerInnen, BioarchäologInnen und AnthropologInnen geschaffene Ausstellung, bringt dieses Vermächtnis mit der Schaustellung eines der natürlichen Größe entsprechenden 30 x 3 m großen Panoramafoto eines Teilsammlungsbestandes von ca. 8.000 Schädeln, die sich in den Schrankregalen entlang des Kuppelhallenrundganges im NHM Wien befinden, ans Licht. Indem wir das Foto zeigen, hinterfragen wir uns selbst, unsere ambivalente Wissbegierde und unser eigenes Begehren, dasjenige zu betrachten, was zurückbehalten wird.


Ein kleiner Teil der Schädelsammlung in der Anthropologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien, in der über 40.000 menschliche Schädel für Forschungszwecke aufbewahrt sind. © Tal Adler, 2012
Ein kleiner Teil der Schädelsammlung in der Anthropologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien, in der über 40.000 menschliche Schädel für Forschungszwecke aufbewahrt sind. © Tal Adler, 2012
Wie können wir eine Fotographie zeigen und die Öffentlichkeit dazu einladen, die Knochen von anderen als künstlerisches oder wissenschaftliches Schauspiel anzusehen? Wir erforschen diese Fragen durch eine Reihe von Filmarbeiten, in denen verschiedene Menschen zur Geschichte, ihrem eigenen Glauben und ihren Gefühlen sprechen und auch, ob wir solch eine Fotografie zeigen sollen oder nicht. Die Wahl, die Fotografie zu sehen, trifft letztlich der Besucher. Trifft er diese im Sinne einer Besichtigung, wird er gebeten, über die Geschichte und die mit dieser Inszenierung verbundene Arbeit zu reflektieren, ebenso über die ethischen und politischen Gegebenheiten, unter denen eine solche Ausstellung sichtbar gemacht werden kann sowie über die Rolle, die Nachkommen, KuratorInnen, WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und die Öffentlichkeit beim Neu-Überdenken eines Platzes und Zwecks für diese Überreste von einmal lebenden Menschen spielen könnten.

Englische Broschüre zu "Dead Images" hier zum Download.


Website:
www.dead-images.info
 
Dead Images is part of the TRACES project, made possible through funding from the European Unions’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant No. 693857
www.traces.polimi.it
 
List of events at the exhibition:
https://www.eca.ed.ac.uk/event/dead-images-facing-history-ethics-and-politics-european-skull-collections
 
Interview with Tal Adler about the project and about its artistic concepts in an American cultural journal:
http://theseenjournal.org/art-seen-international/dead-images-tal-adler/


  
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