Pressemitteilungen 2015

Wissenschaft, die verbindet: Fulbright-StipendiatInnen am NHM Wien

Ab 2016 nimmt das Naturhistorische Museum Wien (NHM Wien) im Rahmen des Fulbright Programmes StipendiatInnen auf. Als eine der größten außeruniversitären Forschungsinstitutionen Österreichs bietet das NHM Wien hier die Möglichkeit zum internationalen Austausch auf wissenschaftlicher Ebene sowie einen Anknüpfungspunkt für institutionelle Kooperationen. 
 
Mit etwa 60 Wissenschafterinnen und Wissenschaftern  aus den verschiedenen Fachrichtungen der Erd-, Bio- und Humanwissenschaften betreibt das NHM Wien breitgefächerte aktuelle Grundlagenforschung. Damit ist das Museum Kompetenzzentrum für öffentliche Fragen und eine der größten außeruniversitären Forschungsinstitutionen Österreichs – der ideale Ort zur Förderung von internationalem Wissenstransfer.
Das Fulbright Programm ist nach J. William Fulbright (1905–1995) benannt, einem der bekanntesten amerikanischen Politiker und „Internationalisten“ der Nachkriegszeit, der 30 Jahre im US Kongress diente. Heute ist das Fulbright Programm global für den Austausch von Studierenden sowie Forscherinnen und Forschern und Lehrenden zwischen den USA und 155 Partnerländern verantwortlich. Seit der Gründung des Programmes im Jahr 1946 haben über 325.000 Studierende, Lehrende und ForscherInnen am Fulbright Programm teilgenommen.
 
Die Kooperation mit dem weltweit höchst angesehenen Fulbright-Programm ermöglichst es Top-Wissenschafterinnen und Wissenschaftern aus den USA, am NHM Wien zu arbeiten. Durch den Austausch und die darauf resultierenden internationalen Kooperationen wird einerseits die internationale wissenschaftliche Bedeutung des NHM Wien stärker hervorgehoben und andererseits profitiert davon die Forschung am NHM Wien“, freut sich NHM-Generaldirektor Christian Köberl über die gelungene Kooperation.
 
„Die Fulbright Kommission freut sich besonders, das NHM zu ihren institutionellen Partner zählen zu können. Die Kooperation mit einer der größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen Österreichs ist eine große Bereicherung für das österreichische Fulbright Programm, das weltweit zu den führenden Gastländern für US GastprofessorInnen und ForscherInnen zählt. Diese Zusammenarbeit wird Anreize für neue Kooperationen schaffen und somit den Wissens- und Kulturtransfer wechselseitig fördern“, betont Generalsekretär Lonnie Johnson.
 
Die österreichische Fulbright Kommission wurde 1950 zwischen der Republik Österreich und den Vereinigten Staaten von Amerika geschaffen, um den wechselseitigen Kultur- und Wissenschaftstransfer sowie und das gegenseitige kulturelle Verständnis zu fördern. Dabei sind die gemeinsame Finanzierung und  Artikulierung von Programinhalten grundlegend. Das Fulbright Programm bietet Forschungs-, Bildungs- und Kultureinrichtungen in beiden Ländern die Möglichkeit, Studierende und Lehrende ins Ausland zu schicken bzw. bei sich aufzunehmen. Der persönliche Kontakt, der durch eine Teilnahme am Fulbright Programm ermöglicht wird, ist nicht nur Ausdruck von Diplomatie auf der fachlichen Ebene der Wissenschaft und der individuellen Ebene der Zivilgesellschaft. Die vielfältigen Möglichkeiten, die Lehren, Lernen und Forschen im Ausland mit sich bringen, bilden auch eine Grundlage für Innovation, Wissenstransfer und institutionelle Zusammenarbeit, die grenzüberschreitend  und völkerverbindend ist.
 
Nähere Informationen für InteressentInnen:
http://goo.gl/ox9Nir
http://goo.gl/Z034Ko 
 
Rückfragehinweis:
Mag. Irina Kubadinow 
Leitung Kommunikation & Medien, Pressesprecherin
Tel.: ++ 43 (1) 521 77 DW 410
irina.kubadinow@nhm-wien.ac.at
 

Mag. Miriam Reichel, MA
Kommunikation & Medien, Pressereferentin
Tel.: ++ 43 (1) 521 77 DW 411
miriam.reichel@nhm-wien.ac.at

 
Mag. Martina Laffer
Programm Coordinator
Fulbright
Austrian-American Educational Comission
Tel.: ++43 (1) 236 7878 DW 15
mlaffer@fulbright.at
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Das Naturhistorische Museum Wien: Eine der größten außeruniversitären Forschungsinstitutionen Österreichs.

© NHM Wien, Kurt Kracher