Stadtökologie-Projekt 2015/16

 

Cool Farming – Future Gardening

Individuelle InDoor-Versorgung mit Gemüse, Obst und Kräutern –
ein Modell des urbanen Gartenbaus


Die Veränderungen im urbanen Raum und die Herausforderungen, die die Versorgung der BewohnerInnen von Städten in den nächsten 10 Jahren an die öffentliche Verwaltung aber auch jeden Einzelnen stellen, macht eine Neuorganisation des Lebens in der Stadt notwendig.

Parallel zu den Aktivitäten nationaler und internationaler Institutionen - die sich auf übergeordnete Ziele und  Lösungen für die Gemeinschaft richten, bietet dieses Projekt ergänzend Informationen und Lösungen für Einzelne an.

Eingebettet in das Gesamtszenario der urbanen Wirklichkeit im Jahr 2025 - es werden bis zu 80% aller Menschen in Städten wohnen - stellt sich die Frage nach den Versorgungsoptionen und der Leistbarkeit.


Das Projekt bietet die Möglichkeit, individuelle Lösungen zu erproben, sich mit der Theorie des "Indoor Farmings und Urban Gardenings"  vertraut zu machen, Informationen zu Funktion und  Potential von Indoor- und Balkonkulturen zu erhalten - und vor allem, unter AnLeitung - ein eigenes Projekt umzusetzen.

Dabei werden Erkenntnisse zur Bodenverbesserung, zur Gießwasser-Reduktion und Lichtoptimierung miteinbezogen und bereits funktionierende Vertikale Bepflanzungen (und deren Wirkung) vorgestellt.



Projekt-Idee
„Sustainable Urban Gardening“ ist eine Möglichkeit im urbanen Raum,
ja selbst in einem kleinen Appartement  (oder Hinterhof, Terrasse, Balkon)
Farbe, Frische und Duft – aber vor allem essbare Pflanzen zu produzieren,
unter NeuNutzung bereits vorhandener Produkte, denen ein 2. Leben
geschenkt wird (Ökonomisch-Ökologisch-Soziales Konzept).
 
 
Rahmen – Definition
„Nachhaltiges-Urbanes-Gärtnern ist das Modell eines gärtnerisch - produktiven Systems innerhalb des urbanen Raums - im Gegensatz zum Gärtnern im ländlichen Raum, auf kleine, überschaubare  – meist künstlich geschaffene – Flächen oder Räume beschränkt,
unter dem Aspekt von Recycling und Nachnutzung bereits vorhandener Produkte.

 
Die Philosophie dahinter, ist ein fortlaufendes, engagiertes Erarbeiten von Möglichkeiten, innerhalb des urbanen Raums, unabhängiger von herrschenden Angeboten zu werden
und ein spielerisches Austesten von Produktionsvarianten und Nebeneffekten
sowie soziales Interagieren zum Zweck der Erfahrungsoptimierung.“

 
 
 
Prozess
  • Fach-Informationen, Praxiswissen und Anleitungen von Seiten der Abteilung Ökologie
  • Handlungsorientiertes Er-Lernen und Umsetzen einer indviduellen Vertikal-Pflanzenalage (bzw. weiterer Modelle)
  • Erhaltung und Verbreitung von KnowHow durch Anwendung und Netzwerken,
  • Dokumentation und Evaluation der Projektentwicklung und Ergebnisse mit anschließender Publikation.
 
Dauer: 2015/ 16, Start: Dezember 2015, Verlängerung möglich
 

Zielsetzung
Selbstversorgung, Kostenersparnis, Lebensfreude, Genuss, persönliche Befriedigung, politisches Zeichen, Bildung eines sozialen Netzwerks, unter der Fragstellung,

„Ist das Vorgenannte unter dem Aspekt des ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Wirtschaftens mit Ressourcen möglich
und kann es Teil einer integrativen, zukunftsfähigen, urbanen Lebenswelt sein?“


Bewusster Einsatz von 2nd-Hand Materialien und Nachnutzung vorhandener Produkte (Ressourcenschonung, Verzicht auf Neukauf, wo möglich).
 

Zielgruppe/ Projektpartner
Alle an City-Gardening Interessierten – egal ob privat oder beruflich.
 
Projekt Idee und Leitung/ Informationen und Details bei
Maga. Silvia Adam, Abteilung Ökologie und Umweltbildung, NHM
 

Bewerbung bitte per E-Mail an

silvia.adam@nhm-wien.ac.at 
 
:
: Singapur - vertical farms; Foto: arte video "Städte d. Zukunft"
:
:
:
: