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Ausgrabung im Bergwerk Hallstatt

Die heurigen Grabungen im Salzberg von Hallstatt, die von August bis Ende September dauern, werden sich auf die Klärung des bronzezeitlichen Befundes im Christian von Tuschwerk konzentrieren. Die 14-köpfige Grabungsmannschaft um Grabungsleiter Hans Reschreiter besteht dieses Jahr aus Studentinnen und Studenten der Universitäten Wien, Innsbruck und Göteborg (Schweden).

Im Fokus stehen Erkenntnisse zu Größe und Ausdehnung der Abbaukammer, in der jene bronzezeitliche Stiege einst stand, welche seit Mai dieses Jahres im Bronzezeit-Kino der Salzwelten Hallstatt zu besichtigen ist. Besonders die Vorgänge beim Untergang des bronzezeitlichen Bergwerks um 1100 v. Chr. werden näher untersucht. „Wir wollen verstehen, was beim Eindringen des Oberflächenmaterials genau passiert ist, wie die Schachteinbauten zusammenstürzen und wie anschließend dann der Bergbau verfüllt wurde,“ erklärt Hans Reschreiter.

Dazu wird eine Ansammlung von Hölzern näher untersucht, die unterhalb des zusammengebrochenen Zentralschachtes liegt. Außerdem soll der Zentralschacht von jener Kammer ausgehend, in der die Stiege gelegen ist, weiter nach oben verfolgt werden.

(Reschreiter, H. - Löw, C.)
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