neuerungen im dauerausstellungsbereich

Die Evolution der Minerale

ab 05. April 2017

Robert Hazen, Wissenschafter an der Carnegie Institution in Washington D.C., gilt als Entdecker der Evolution der Minerale. Er zeigte 2008 erstmals die Zusammenhänge zwischen der Neubildung von Mineralen und der Entwicklungsgeschichte der Erde auf. Die Mineralvielfalt auf der Erde ist mit über 5000 bekannten Mineralen weit größer als auf allen bisher untersuchten Planeten und Monden unseres Sonnensystems. Grund dafür ist neben der Plattentektonik vor allem das Leben auf der Erde. Ihm verdanken über 50% der Minerale ihre Existenz. Die Entstehung neuer Minerale auf der Erde spiegelt die sich ändernden Umweltbedingungen im Lauf der Erdgeschichte wider.

Ab 5. April 2017 integriert das Naturhistorische Museum Wien dieses spannende Konzept in die Dauerausstellung: Objekte aus der Erdgeschichte und 56 Minerale zeichnen im Saal 1 die gemeinsame Entwicklungsgeschichte nach.

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Begleitprogramm

Sonntag, 23. April 2017, 15.30 Uhr
Die Evolution der Minerale
Uwe Kolitsch
Führung zu den neu eröffneten Vitrinen
 
Sonntag, 30. April 2017, 15.30 Uhr
Die Erde und das Leben – die ersten „paar“ Milliarden Jahre
Mathias Harzhauser
Führung in der paläontologischen Schausammlung
Die Erde, wie wir sie kennen, ist eine Sauerstoffwelt. Tatsächlich ist dieser Zustand erst seit etwa 600 Millionen Jahren „normal“ und damit erdgeschichtlich ein eher junges Phänomen. Um das Leben und letztlich auch uns selbst besser verstehen zu können, lohnt sich ein Blick auf die Geschehnisse, die vor der Entstehung unserer Sauerstoffwelt, die ersten 4 Milliarden Jahre lang die Umwelt prägten.