säugetiere (saal 33- 39)

In den Sälen 33 – 39 werden Säugetiere in systematischer Ordnung freistehend, in Vitrinen und Dioramen präsentiert.
Etwa 470 Dermoplastiken in sieben Schausälen illustrieren den Artenreichtum der Säugetiere (die gesamte Sammlung umfasst heute zwischen 80.000 und 100.000 Exemplare).
 
Der weitaus größere Teil der Dermoplastiken sowie einige tausend Felle sind in einem Tiefspeicher bei konstanten 10 Grad Celsius gelagert. Diese tiefe Temperatur macht eine chemische Schädlingsbekämpfung überflüssig. Die Sammlung beinhaltet außerdem mehrere tausend Alkoholpräparate.
Neben biologisch bedeutendem Material - wie etwa viele Typusexemplare (Referenzexemplar für den Namen einer Art) - ist auch historisch wertvolles Material in der Sammlung vorhanden, so etwa die von Johann Natterer im 19. Jahrhundert gesammelten Primaten aus Südamerika.




 

Die Sammlung
Die Wissenschaft kennt knapp 6.000 Säugetierarten, und regelmäßig werden neue beschrieben. Die Linie zu den Säugetieren hat sich vor ca. 300 Millionen Jahren von jener, die zu den Reptilien und Vögeln (den nächsten lebenden Verwandten der Säuger) führt, getrennt. Die Sammlung des Naturhistorischen Museums umfasst 80.000 – 100.000 Säugetiere aus allen Gruppen, darunter auch historisch wertvolle Exemplare aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert sowie einige in historischer Zeit ausgestorbene Arten (u. a. Beutelwolf, Mondnagelkänguru, Quagga und Blaubock). Überwiegend handelt es sich bei den Beständen um Bälge, Skelettpräparate sowie Felle und Alkoholpräparte. Daneben gibt es aber auch knapp 2.000 Dermoplastiken. Neben biologisch bedeutendem Material (viele Typusexemplare!) ist auch historisch wertvolles Material in der Sammlung vorhanden, so etwa die von Johann Natterer im 19. Jh. gesammelten Primaten aus Südamerika.



Highlights
Saal 33 - Kloaken-/Beutel-/Nage-/Schuppen-/Nebengelenktiere, Fledermäuse
Saal 34 - Großsäugersaal
Saal 35 - Huftiere
Saal 36 - Ziegen, Schafe, Gazellen u.v.m.
Saal 37 - Paarhufer
Saal 38 - Raubtiere