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Herpetologische Sammlung


Sammlungsleiter: Dr. Heinz Grillitsch

Innerhalb der Zoologie beschäftigt sich die Herpetologie mit den Wirbeltierklassen der Lurche (Amphibien) und Kriechtiere (Reptilien), welche die phylogenetischen Wurzeln aller landlebenden Wirbeltiere darstellen. Herpetologie untersucht die Amphibien und Reptilien mit Hilfe von morphologischen, embryologischen, physiologischen, ökologischen, systematischen, taxonomischen, molekularbiologischen, chorologischen und ethologischen Methoden. Traditionell sind die Morphologie, Systematik und Chorologie die am weitesten verbreiteten wissenschaftlichen Arbeitsmethoden an Museen, da sie an konserviertem Material angewendet werden können und umfangreiche Stichproben in den musealen

Sammlungen zur Untersuchung zur Verfügung stehen.  

Die Amphibien umfassen die Froschlurche (Frösche, Kröten, Unken - etwa 4200 Arten), die Schwanzlurche (Molche, Salamander - etwa 410 Arten) und die Schleichenlurche (Blindwühlen - etwa 160 Arten). Zu den Reptilien zählen die Krokodile (Krokodile, Alligatoren, Kaimane, Gaviale - etwa 23 Arten), die Schildkröten (etwa 350 Arten), die Echsen (Eidechsen, Warane, Geckos, Skinke, Agamen, Leguane etc. - etwa 7200 Arten), die Schlangen (Nattern, Vipern, Ottern - etwa 3000 Arten) und die Brückenechsen (2 Arten).



Alle Fotos Alice Schumacher, wenn nicht anders angegeben.








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